Keine Geschenke nach Weihnachten für die Tornados

Keine Geschenke nach Weihnachten für die Tornados Borbet Heimspieltag endet mit deutlicher Niederlage
Nach Weihnachtsbratwurst und Gänsekeule ging es für die Tornados am 27.12.2025 wieder auf heimischen Eis um Punkte in der Regionalliga Ost. Zu Gast waren die Hauptstädter von FASS Berlin. Das Heimspiel wurde dabei von ELV-Premiumsponsor Borbet Sachsen GmbH präsentiert und mit einem Infostand begleitet. Der Stürmer mit der Nr.96 – Christoph Rogenz bestritt an diesem Abend sein 100.Spiel im Trikot der Tornados. Seit der Saison 2020/ 2021 gehört er zum Kader der Nieskyer, machte 43 Punkte, davon 16 Tore und saß 97 Minuten auf der Strafbank.
Der erste Abschnitt begann direkt mit einer guten Möglichkeit für die Tornados. Doch die Gäste blieben unbeeindruckt und versuchten direkt ihre Kombinationsmaschine laufen zu lassen. Lars Morawitz im Tor der Nieskyer hatte alle Hände voll zu tun und der Pfosten half auch mit. Es entwickelte sich ein munteres Spiel, wobei sich die Tornados nicht versteckten, sondern ihrerseits durch aggressives Spiel den Gegner ärgern konnten. Auch einige Chancen sprangen heraus. Es dauerte bis zur 14. Spielminute, ehe das erste Tor fiel. Die Gäs- te gingen durch einen verdeckten Schuss von Henry Haase in Führung. Auch weiterhin waren die Berliner besser, aber Lars Morawitz hielt bis dato stark. Es blieb bei der knappen Führung bis zur ersten Pause.
Der Mittelabschnitt begann mit einer Großchance der Tornados. Martin Barak hatte den Ausgleich auf dem Schläger, aber Slavinskis-Repe im Tor der Gäste war hellwach. Wenig später traf Balzer auf Seiten der Berliner nur das Gestänge (25. Min). In Minute 27 fiel dann das 0:2. Ein messerscharfer Pass vors Tor und Licitis stand goldrichtig. Die Gäste blieben effizient und konnten nur zwei Minuten später das 0:3 erzielen. Jentzsch war der Torschütze. Doch die Tornados blieben im Spiel und versuchten mehr Scheiben zum Tor zu bringen. In der läuferisch sehr intensiven Partie sind es oftmals die Kleinigkeiten, die entscheidend sind. Und Glück muss man sich letztlich erarbeiten. Die couragierten Nieskyer wollten sich belohnen, doch bis dahin war immer ein Schläger dazwischen oder die Scheibe versprang. Anders war es auf der anderen Seite. Berlin schoss in der 35. Spielminute das 0:4 durch Fiedler. Kurz danach durfte Licitis von FASS Berlin nach einem Stockstich vorzeitig duschen. Es war das Ergebnis zunehmenden Nickligkeiten. In einer nachfolgenden 4 gegen 3 Überzahl schoss Berlin das 0:5 durch Volynec im Nachschuss (37. Min). Dabei blieb es bei zur zweiten Pause.
Auch das dritte Drittel blieb intensiv und beide Teams schenkten sich nichts. Nach seiner zweiten 5 Minuten Strafe durfte Loris Riedel ebenfalls frühzeitig duschen gehen (45. Min). Insgesamt wurde in der Folge weniger Eishockey gespielt und viel Zweikämpfe bestritten. Das spielte den Gästen in die Karten. Diese konnten in Spielminute 54 das nächste Tor erzielen. Balzer traf im Nachschuss. Vier Minuten vor Schluss schloss Jentzsch einen Konter eiskalt ab. Damit endete das Spiel verdient mit 0:7 (0:1, 0:4, 0:2) für FASS Berlin.
Fazit
Viel versucht, doch oft zu verkrampft. Die Tornados versäumten es, spielerisch Lösungen zu finden. Goalie Lars Morawitz wurde zu oft allein gelassen und verhinderte Schlimmeres. Berlin spielte einen souveränen Stiefel und hatte einen guten Rückhalt im Tor. Insgesamt war es spielerisch keine Offenbarung und auch für die zahlreichen Zuschauer (650) in Leckerbissen nach den Feiertagen





Am Wochenende empfing unsere NW13 im Eisstadion Niesky die Spielgemeinschaft Erfurt/Dresden. Gegen einen spielstarken und schnellen Gegner setzte das Team von Beginn an auf eine klare Marschroute: sicher im eigenen Drittel stehen, jeden Gegenspieler konsequent übernehmen und nach Scheibengewinn schnell nach vorne umschalten.




