Spielbericht Tornado Niesky – Schönheider Wölfe

1. Drittel: Katastrophaler Start in das erste Heimspiel
Es war alles angerichtet. Das Eis im Waldstadion in Niesky war bereit für den Heimauftakt der Tornados. Die gut gefüllte Zuschauertribüne zeugte von der Vorfreude. Darunter waren auch handgezählte 78 teilweise etwas greise Schlachtenbummler aus dem Erzgebirge. Ein leichter Nebel zog durch das Stadion und es roch nach Pommes. Alles war perfekt, doch augenscheinlich nur für unsere Gäste aus Schönheide. Die Topmannschaft von Trainer Sven Schröder legte los wie ein wild gewordenes Rudel. Mit enormem Tempo wussten die Tornados gar nicht wie ihnen geschieht. Man war nicht bereit und ließ die Gäste gewähren, die ihrerseits durch klasse Passspiel bereits nach 04:30 Min auf der Uhr mit 0:3 in Führung lagen. Nieskys Trainer Jens Schwabe nahm sofort die Auszeit. Der arme Lars Morawitz im Tor konnte einem leidtun. In der Folge kamen zwar mehr und mehr Entlastungsangriffe zustande, doch Schönheide war die klar bessere Mannschaft. Bezeichnend für fehlende Laufbereitschaft war das 0:4 in eigener Überzahl, als man die Gäste laufen ließ und keiner einen Gegenspieler im Blick hatte. Bei doppelter Überzahl fiel dann jedoch das wichtige 1:4 aus Sicht der Tornados. Super vorbereitet von Philip Riedel war es Neuzugang Leon Eisebitt, der am langen Pfosten bereitstand und einnetzen konnte. Damit ging es in die erste Pause.
2. Drittel: Laufbereitschaft ist ein entscheidender Faktor
Der Mittelabschnitt war spielerisch aus Tornadosicht der beste. Man war auf einmal bereit die Wege der Wölfe mitzugehen und selbst auch torgefährlich zu werden. Manch einer mag behaupten, dass Schönheide auf die Bremse trat, doch die vier Reihen der Nieskyer machten allesamt einen deutlich besseren Eindruck. Man verstand es das Passspiel der Schönheider gut zu unterbinden und nach vorn mit Nadelstichen gefährlich zu werden. Mit etwas mehr Glück hätte es durchaus für einen Anschlusstreffer gereicht. Doch sowohl Lars Morawitz, der sich mehrfach auszeichnen konnte, als auch sein Gegenüber Kevin Kopp hielten stark. Einzig die Topreihe der Gäste um Lukas Lenk und Tomas Rubes spielte die Verteidigung der Tornados einige Male schwindelig und konnte auch den einzigen Treffer des Drittels erzielen. An dieser Stelle war einmal mehr zu erkennen, dass die Geschwindigkeit ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg sein kann. Anzumerken war allerdings auch, dass das Schussverhältnis in diesem Drittel zu Gunsten der Tornados ausfiel, was die gute Leistung unterstrich.
3. Drittel: Gut gespielt, dennoch klar verloren
Das Bild im Schlussabschnitt änderte sich kaum. Schönheide machte weiterhin mit viel Tempo Druck und die Tornados versuchten alles, um selbst noch einmal erfolgreich zu sein. Am Ende zahlten die Tornados doch dem temporeichen Spiel etwas Tribut. Man merkte ihnen, aber auch den Gästen die schwindenden Kräfte an. Es kam zu einigen Nickligkeiten in einer ansonsten überaus fairen und vom Schiedsrichter-Duett souverän geleiteten Partie. Schönheide spielte die Begegnung am Ende konzentriert bis zum Ende und konnte noch zwei weitere, durchaus vermeidbare Treffer erzielen. Somit fiel das Ergebnis aus Sicht der Tornados etwas zu hoch aus. Am Ende war es aber ein durch den Gästeanhang viel umjubelter verdienter Auswärtssieg der Erzgebirgler.
Fazit
Man muss nun erneut die positiven Dinge mitnehmen, an den Fehlern arbeiten und versuchen besser zu werden. Das klingt sehr einfach, ist jedoch ein langer Prozess. Letztlich war man gegen einen sehr starken Gegner gut im Spiel und zahlte dennoch Lehrgeld. Kommenden Samstag gegen Chemnitz sieht die Welt schon wieder anders aus und mit etwas Glück kann man wieder „einen großen Gegner ärgern“.


Welcher Sportler kennt es nicht: Man wechselt die sportlichen Seiten vom aktiven Sportler zum doch eher passiven Trainer. Doch nach einiger Zeit brennt es wieder unter den Nägeln bzw. unter den Kufen.
1. Drittel – Berlin startet effektiver (2:0)
Am Samstag den 27.09.25 hatten wir ein Auswärtsspiel in Schönheide. Neben Schönheide trafen wir auf Crimmitschau und Dresden. Der Tag sollte leider nicht wie geplant starten. Unser Busfahrer hat verschlafen gehabt, damit starteten wir mit über einer Stunde Verspätung. Während der Busfahrt informierten wir den Veranstalter und baten um eine Spielzeitverschiebung um 15 Minuten damit wir etwas mehr Zeit zum Anziehen hatten. Die Landerwärmung mussten wir leider am heutigen Tag streichen.
Wir schreiben Samstag den 20.09.25 da durften die Kinder der U11 mal zeitiger aufstehen als wenn es zur Schule geht. Aber zu so einem Ereignis stehen sie gerne zeitig auf wenn das Eis ruft. Mit ein paar Minuten Verspätung starteten wir zu den Ort wo wir die letzte Sasion Vize-Meister geworden sind. Na wisst ihr wo die Fahrt hingeht? Okay ich sage es euch wir sind nach Crimmitschau gefahren. Es gibt diese Sasion eine Änderung . Wir spielen nicht mehr unter ELV Niesky sondern als SG Niesky/Weißwasser. Personell werden wir von 4 Kindern aus Weißwasser unterstützt. Im großen und ganzen ist es die gleiche Mannschaft wie in der letzten Sasion.
Das erste Testspiel der Tornados der neuen Saison fand im tschechischen Frydlant statt. Bereits vor Jahren war dieses Spiel in der Vorbereitung fest verankert und stets von Spannung geprägt. Nach drei Jahren Pause ging es wieder über die Grenze. Das Stadion in Frydlant hat sich leicht verändert. Ein neues Kabinen- und Funktionsgebäude samt Parkplatz wertet den Komplex deutlich auf und zeigt einmal mehr, wie einfach es gehen kann.
Jahr um Jahr verbesserte sich die Nachwuchsarbeit in Niesky. Das Trainer-Team um Jens Schwabe bildet mittlerweile um die 100 Kinder in fünf Altersklasse (U9 bis U17) aus. Und passend zur Jahreszeit/ Erntezeit können nun auch im Eisstadion Niesky die ersten Spieler aus den eigenen Reihen des Nachwuchses die Bühne der Regionalliga besteigen. Natürlich werden sie nicht gleich voll einsteigen können. Da gehört schon eine ordentliche Vorbereitung dazu. Im erweiterten Kader der Tornados haben sie die Chance, sich im Training zu entwickeln und dort ihre Fertigkeiten zu erweitern, um sich dann für den großen Auftritt zu empfehlen.
