Kein Bock, die Bank zu drücken!
Welcher Sportler kennt es nicht: Man wechselt die sportlichen Seiten vom aktiven Sportler zum doch eher passiven Trainer. Doch nach einiger Zeit brennt es wieder unter den Nägeln bzw. unter den Kufen.
Welcher Sportler kennt es nicht: Man wechselt die sportlichen Seiten vom aktiven Sportler zum doch eher passiven Trainer. Doch nach einiger Zeit brennt es wieder unter den Nägeln bzw. unter den Kufen.
1. Drittel – Berlin startet effektiver (2:0)Die Mannschaft der Tornados kam gut in die Partie, ließ dem Gegner zunächst wenig Raum und erspielte sich eigene Chancen – jedoch ohne zählbaren Erfolg. Berlin agierte abwartend, setzte dann jedoch zwei Konter entscheidend. Ein schneller Gegenangriff führte zum Führungstreffer. Nach einer Unachtsamkeit im eigenen Drittel konnte Berlin den Vorsprung auf 2:0 ausbauen. Bis dato waren die Nieskyer gut im Spiel. Nach dem Gegentreffer zum 1:0 schien der Faden beim Team von Trainer Theo Schwabe verloren gegangen zu sein.
Das zweite Drittel war zunächst zerfahren und ausgeglichen.
Dann erspielte sich Niesky mehrere hundertprozentige Chancen – eine davon wurde zum verdienten Anschlusstreffer durch Christoph Rogenz (2:1) genutzt. Doch fast im Gegenzug – direkt nach einem Bully im eigenen Drittel – erzielte Berlin aus der Distanz das 3:1. Kurz darauf erhöhte Berlin in Überzahl auf 4:1. Aber das Team der Tornados kämpfte sich zurück:
Eine sehenswerte Kombination führte zum 4:2, und es war ein klarer Aufschwung im Spiel erkennbar. Torschütze war Neuzugang Ronny Gebert.
Im letzten Drittel hatte Niesky deutlich mehr Spielanteile und erspielte sich zahlreiche Chancen. Dreimal (!) verhinderte Pfosten oder Latte einen weiteren Treffer. Eine schöne Aktion vom zweiten Neuzugang Leon Eisebitt brachte zunächst den Anschlusstreffer zum 4:3. Nach einem Fehlpass im eigenen Drittel erhöhte Berlin auf 5:3 – ein bitterer Rückschlag. Die Tornados versuchten alles, doch Berlin verteidigte clever. Nachdem Lars Morawitz das Tor verließ fiel das 6:3 zwei Minuten vor Schluss. Trotz großem Einsatz und Kampfeswillen gelang zwar ein weiteres Tor zum 6:4 durch Martin Barak, doch der Anschlusstreffer blieb aus.
Die Mannschaft hätte sich nach diesem engagierten Drittel mindestens einen Punkt verdient – wurde aber nicht belohnt.


Das erste Testspiel der Tornados der neuen Saison fand im tschechischen Frydlant statt. Bereits vor Jahren war dieses Spiel in der Vorbereitung fest verankert und stets von Spannung geprägt. Nach drei Jahren Pause ging es wieder über die Grenze. Das Stadion in Frydlant hat sich leicht verändert. Ein neues Kabinen- und Funktionsgebäude samt Parkplatz wertet den Komplex deutlich auf und zeigt einmal mehr, wie einfach es gehen kann.
Aber zurück zum sportlichen Geschehen. Die Nieskyer traten nach nur wenigen Trainingseinheiten mit nahezu voller Kapelle an. Alle drei Neuzugänge, sowie die drei Nachwuchsspieler Charlie, Julius und Theodor standen auf dem Spielberichtsbogen. Im Tor begann Lars Morawitz.
Das erste Drittel begann wie erwartet durch spielfreudige Gastgeber, die jedoch mit lediglich 12 Feldspielern antraten. Die Tornados versuchten gut ins Spiel zu finden, jedoch war die Abstimmung logischerweise noch nicht optimal. Die Gastgeber kamen direkt zu gefährlichen Aktionen, doch die Tornados versuchten insbesondere vor dem Tor gut zu arbeiten und so konnte der Defensivverbund gemeinsam mit dem gut aufgelegten Lars Morawitz den Kasten sauber halten. Nach vorn ging zunächst nicht viel, doch Tristan Schwarz erlöste die Mannschaft, als er gut freigespielt wurde und einschieben konnte. Noch im ersten Abschnitt konnte Yves Platzk sogar auf 0:2 aus Sicht der Gastgeber stellen.
Im Mittelabschnitt kamen die Frydländer wie die Feuerwehr aus der Kabine. Mit Wut im Bauch und noch mehr Zug zum Tor konnten sie bis Mitte des Drittels ausgleichen. Dann ersetzte planmäßig Daniel Koether den bis dato gut haltenden Lars Morawitz. Frydlant blieb die insbesondere läuferisch bessere Mannschaft und konnte durch einen Sahneschuss vom Bully weg die Partie drehen. Mit dem 3:2 ging es auch in die zweite Pause.
Die Tornados wollten im Schlussabschnitt nochmal alles geben und sich gut verkaufen. Doch zunächst traf Frydlant zum 4:2 und alle dachten die Partie sei gelaufen. Doch in den letzten Minuten kam Niesky immer wieder zu guten Abschlüssen. Zunächst konnte Tom Domula den Anschluss erzielen, bevor Gero Mitschke zum viel umjubelten Ausgleich einschob. Die Moral der Truppe stimmt in jedem Fall. Nach der regulären Spielzeit stand es also 4:4. Die Absprache beider Trainer ergab dann eine 5-minütige Verlängerung im Modus Drei gegen Drei. Nachdem zunächst die Gastgeber deutlich mehr Scheibenbesitz hatten, war es Kapitän David Vatter der sich ein Herz fasste und die Scheibe aus vollem Lauf ins lange Eck versenkte. Der Jubel der rund 20 mitgereisten Fans war groß und die Mannschaft freute sich auch sehr über den gelungenen Testspielauftakt.
Für die Tornados geht es kommendes Wochenende mit dem Trainingslager in Turnov weiter, wo ein weiteres Testspiel ansteht.


Jahr um Jahr verbesserte sich die Nachwuchsarbeit in Niesky. Das Trainer-Team um Jens Schwabe bildet mittlerweile um die 100 Kinder in fünf Altersklasse (U9 bis U17) aus. Und passend zur Jahreszeit/ Erntezeit können nun auch im Eisstadion Niesky die ersten Spieler aus den eigenen Reihen des Nachwuchses die Bühne der Regionalliga besteigen. Natürlich werden sie nicht gleich voll einsteigen können. Da gehört schon eine ordentliche Vorbereitung dazu. Im erweiterten Kader der Tornados haben sie die Chance, sich im Training zu entwickeln und dort ihre Fertigkeiten zu erweitern, um sich dann für den großen Auftritt zu empfehlen.
Dies zum Anlasse möchten wir euch diese drei jungen Spieler, Julius Hübner, Theodor Mucha und Charlie Rast, vorstellen.

"Im Sommer werden Eishockey-Spieler gemacht!" - Das ist der Leitspruch, den jedes Kind, jeder Jugendliche und jeder Erwachsene vom Trainer hört, wenn die Saison zu Ende geht. - Qualvolle Trainingstage aber auch Zeiten der Erholung wechseln sich ab und lassen die Sehnsucht auf das so geliebte Eis wachsen. Für unsere Tornados war es gestern endlich wieder soweit. Mit fast 20 Spielern konnte Trainer Jens Schwabe und Robert Barlick den ersten Kontakt zum Eis in Weißwasser herstellen. - In den nächsten Trainingseinheiten wird es sich zeigen, was der Sommer an neunen Potentialen gebracht hat.
Nicht nur die Tornados beginnen die Eissaison in dieser Woche. Am Samstag gehen unsere U9 bis U15 nacheinander gemeinsam mit den entsprechenden Altersgruppen der Jungfüchse auf das Eis. - Die Spielgemeinschaft lebt!
Am 26.07.25 bestritten die Tornados ihr erstes Testspiel in der Saisonvorbereitung. Wie üblich wurde jedoch zu dieser Jahreszeit nicht auf dem Eis, sondern auf dem Rasen gespielt. Beim SV Trebus schickte Trainer Jens Schwabe eine schlagkräftige Truppe aufs Feld. Auch die Neuzugänge Eisebitt, Treise und Gebert gaben ihr Debüt. Zusätzlich spielte Oskar Jandikfür die Nieskyer, wohingegen Eric Girbig und Loris Riedel für Trebus aufliefen.
Die zunächst eher defensiv eingestellte Mannschaft der Tornados versuchte gegen spielerisch gute Gastgeber mit schnellem Umschaltspiel zum Erfolg zu kommen. Dies gelang phasenweise ganz ordentlich. Nach dem ersten Rückstand konnte Gero Mitschke postwendend ausgleichen und einen der mordsgefährlichen Konter veredeln. Bis zur Pause hielten die Nieskyer weiterhin gut mit gegen den Kreisligisten und konnten noch ein weiteres Tor durch Martin Barak. Somit ging es mit 4:2 zum Halbzeittee.
Der zweite Durchgang begann schwungvoll durch die Tornados. Direkt fiel der Anschluss zum 4:3 durch Philip Riedel. Doch Trebus nutzte zunehmend die entstehenden Räume aus und schraubte das Ergebnis unnötigerweise nach oben. Am Ende waren alle zufrieden und das Schützenfest fand mit 9:5 (4:2) einen verdienten Sieger aus Trebus, wenngleich die Tornados viele Großchancen liegen ließen.
Das nächste Testspiel findet bereits am kommenden Samstag in Kromlau statt.
