Die Saison 2025/2026 in der Regionalliga Ost stellten die Tornados vor große sportliche Herausforderungen. Trotz schwieriger Ergebnisse zeigte die Mannschaft über weite Strecken Einsatzbereitschaft und Entwicklungspotenzial. Wenngleich das Endergebnis ernüchternd war, muss man nun versuchen positiv in die Zukunft zu blicken.

Die Tornados beendeten die Saison auf dem 7. Tabellenplatz. In insgesamt 24 Spielen gelangen 2 Siege, während die Mannschaft 19 Niederlagen sowie zusätzliche Niederlagen nach Verlängerung hinnehmen musste.

Mit 63 erzielten Toren bei 180 Gegentoren wurde deutlich, dass insbesondere die Defensive vor großen Aufgaben stand. Gleichzeitig zeigte das Team offensiv immer wieder gute Ansätze, auch wenn diese meist nicht ausreichten um Zählbares mitzunehmen.

Die Punkteausbeute von 10 Punkten spiegelt eine schwierige Saison wider, die es so noch nie gab in der Vereinsgeschichte.

Trotz der sportlichen Situation konnten sich einige Spieler individuell hervorheben:

Martin Barák: 29 Punkte (10 Tore, 19 Assists) – bester Scorer des Teams  

Leon Eisebitt: 19 Punkte

Tom Domula: 16 Punkte

Ein zentrales Thema der Saison war der Umbruch und die Integration jüngerer Spieler. Mehrere Neuzugänge – insbesondere aus dem Nachwuchs und dem Umfeld von Weißwasser – brachten frischen Wind ins Team. Im Saisonverlauf war eine klare Entwicklung im Zusammenspiel erkennbar. Auch wenn sich dies nicht immer in Punkten widerspiegelte, legte die Mannschaft wichtige Grundlagen für die Zukunft.

Die Spielzeit der Tornados war geprägt von:

  • hoher Leistungsdichte in der Liga
  • defensiven Problemen (hohe Gegentoranzahl)
  • fehlender Konstanz über komplette Spiele

Dennoch zeigte Sie in vielen Begegnungen Moral und Kampfgeist – besonders in engen Spielen und vor heimischer Kulisse.

Eines der Hauptprobleme war auch die inkonstante Torhütersituation. Gleich sieben (!) lizensierte Goalies hatten die Tornados zu verzeichnen, mit wechselnden Einsatzzeiten. Auch hier spiegelt sich die fehlende Konstanz in der Defensive wider.

Die Unterstützung der Fans im Eisstadion Niesky blieb auch in schwierigen Phasen konstant. Die Heimspiele entwickelten sich weiterhin zu wichtigen Treffpunkten für die Region und unterstrichen die enge Verbindung zwischen Team und Umfeld.

Mit den Erfahrungen aus der Saison 2025/2026 wird der Fokus auf folgenden Punkten liegen:

  • Stabilisierung der Defensive
  • Weiterentwicklung der jungen Spieler
  • mehr Konstanz im Spielverlauf

Die Basis für eine positive Entwicklung ist vorhanden – nun gilt es, diese in der kommenden Saison in Ergebnisse umzuwandeln. Der erste Schritt hierfür war die bereits verkündete Veränderung auf der Trainerposition. Jens Schwabe wird sich hauptverantwortlich um den Nachwuchs kümmern, während Daniel Bartell das Zepter der Tornados in die Hand bekommen wird.

 

 

Nächste Termine der Tornados

Keine Termine