
1. Drittel: Torlos
Einen Tag nach dem Auswärtsspiel gegen Schönheide ging es für die Tornados direkt weiter mit dem nächsten Brett. Die Crashers waren zum Nachholspiel angereist. Diese hatten ihrerseits ein Heimspiel vom Vortag in den Beinen, welches siegreich gestaltet werden konnte. Die Favoritenrolle war klar verteilt, doch Tornado-Trainer Jens Schwabe sah eine Chance gegen die Chemnitzer, wenn alles zusammenpasst.
Der erste Abschnitt war zunächst ausgeglichen. Beiden Teams war die Vorbelastung anzumerken. Niesky versuchte aus einer besser sortierten Defensive heraus Konter zu fahren und Chemnitz so wenig Raum zur Entfaltung zu geben. Robert Handrick war zudem ein an diesem Abend überragender Rückhalt. Trotz leichter Feldvorteile für die Gäste ging das erste Drittel torlos zu Ende.
2. Drittel: Nah dran
Die nur knapp über 250 Zuschauer, Saisonnegativrekord, sahen eine kämpfende Nieskyer Mannschaft auch im Mitteldrittel. Hinten verteidigte man so gut es geht und nach vorn wollte man die Gäste mehr als ärgern. Diese verstanden es aber auch gut, die Konter abzuwehren und kaum Schüsse auf das eigene Tor zuzulassen. So dauerte es bis 37. Spielminute, ehe der erste Treffer der Partie fiel. Caloun traf für die Gäste zur Führung, mit der es auch in die zweite Pause ging.
3. Drittel: Knapp geschlagen
Getragen von der bisher erbrachten Leistung setzten die Tornados im Schlussdrittel alles daran, das Spiel noch zu drehen oder zumindest Punkte mitzunehmen. Direkt 36 Sekunden nach Wiederanpfiff fiel der umjubelte Ausgleich durch Ronny Gebert auf Zuspiel von Martin Barak in Überzahl. Auf einmal brachten die Tornados die Scheiben zum gegnerischen Tor. Doch Caloun mit seinem zweiten Treffer dämpfte die Hoffnung nur wenig später (44. Min). Als Niesky anrannte nutzte Chemnitz die Räume eiskalt aus und zog durch Sauerwein (45. Min). mit 1:3 davon. Doch aufgeben wollten die Hausherren nicht. Sie nahmen das Heft in die Hand und spielten die Crashers ab und an sogar ein wenig schwindelig. Doch ein Tor sollte zunächst nicht fallen. Erst in Spielminute 54 konnte Tristan Schwarz den Anschluss erzielen, nachdem ihn Ronny Gebert und Martin Barak freispielten. Die Zuschauer rochen schon die Sensation, doch Böttcher machte in Minute 58 den berühmten Deckel drauf. Schade um die gute Leistung, am Ende siegten die Gäste nicht unverdient mit 2:4 und nahmen die drei Punkte mit nach Chemnitz.

54. MinTristan Schwarz
