1. Drittel: Anfangs überrascht
Nach der bitteren Niederlage gegen den ESC Dresden vom Vortag ging es für die Tornados nach Berlin in die Bundeshauptstadt zu den Eisbären Juniors. Mit Minikader angereist ging es im Wellblechpalast um ganz wichtige Punkte im Kampf um Platz 6 in der Regionalliga Ost. Robert Handrick startete im Tor der Gäste. Niesky steckte noch das Spiel vom Vortag in den Knochen und wurde anfangs durch den Druck der Eisbären ein wenig überrascht. Diese konnten mit drei Reihen Gas geben und belohnten sich durch zwei Tore in der Anfangsphase (5. Min, 8. Min). Niesky brauchte eine Weile, um ins Spiel zu finden. Die erste Überzahlsituation war dann der Weg zum Anschlusstreffer. Loris Riedel bediente Martin Barak, der ins Schwarze traf und Philipp Lücke im Tor der Gastgeber überwand (12. Min). Damit waren die Tornados zurück im Spiel und konnten insbesondere durch Disziplin und Kampfgeist überzeugen. Den Eisbären fiel nicht allzu viel ein und Robert Handrick war ein sicherer Rückhalt.
2. Drittel: Das Blatt hat sich gewendet
Nach der ersten Pause ging es im Mitteldrittel weiter mit Druck durch die Gäste. Niesky drängte auf den Ausgleich und die Eisbären versuchten es mit Kontern. Immer mehr wechselte das Heft des Handelns in die Hände der Tornados, die insbesondere in der Rückwärtsbewegung gut agierten. Nach vorn war ein klarer Zug zum Tor zu erkennen. Es dauerte jedoch bis zur 36. Spielminute, ehe der verdiente Ausgleich fiel. Phil Miethling war der Torschütze auf Zuspiel von Loris Riedel und Tom Domula. Der Jubel war groß und die Motivation stieg zusehends.
3. Drittel: Der Wille hat gesiegt
Auch im dritten Drittel ging es weiter hauptsächlich auf das Tor der Eisbären Juniors. Die Nieskyer Tornados zeigten eine geschlossene Mannschaftsleistung und wollten unbedingt den Sieg einfahren. Immerhin geht es in diesem direkten Duell um Platz 6 in der Tabelle, der noch die Teilnahme an den Playoffs bedeutet. Mit dem Hintergedanken und der Motivation aus der Spielweise versuchten die Tornados auf Sieg zu spielen. Die Eisbären konnten ihre läuferischen Stärken nicht ausspielen und so war es am Ende eine überragende Einzelaktion, die das Spiel entschied. Martin Barak nahm sich im eigenen Drittel den Puck und ging mit enormen Tempo durch die Berliner Defensive und konnte letztlich das 2:3 erzielen mit noch 79 Sekunden Rest auf der Spieluhr. Der Rest war Formsache und auch dank eines überragenden Robert Handrick gewannen die Tornados in Berlin mit 2:3 (2:1, 0:1, 0:1).
Fazit
Es geht doch. Man hörte nach dem Spiel im fast leeren Wellblechpalast einige Steine purzeln. Jens Schwabe war sichtlich geschafft und gleichermaßen stolz auf seine Mannschaft: „Es war heute eine mannschaftlich geschlossene Leistung mit einem super Rückhalt im Tor. Großes Lob an die Schiedsrichter.“
36. MinPhil Miethling
59. MinMartin Barak