Es war ein Spiel auf Messers Schneide. Soviel kann man getrost vorwegnehmen. Die Vorzeichen waren klar, denn Niesky brauchte dringend noch einen Punkt und Dresden wollte sich zu Hause keine Blöße geben. Mit nahezu voller Mannschaftsstärke reisten die Tornados in die Landeshauptstadt.
Das Spiel fand in der kleinen Trainingshalle statt und bei den Gästen halfen erneut die beiden Weißwasseraner Torhüter Ebeling und Holz aus. Ersterer erhielt dabei den Vorzug. Zunächst neutralisierten sich beide Mannschaften etwas. Doch Niesky hatte im ersten Drittel etwas mehr vom Spiel und ging auch verdient mit 0:1 in Führung (8. Min). Loris Riedel traf in Überzahl. Dies brachte etwas Sicherheit ins Spiel der Tornados. Doch es wurde versäumt nachzulegen. Dennoch hielt man Dresden gut vom eigenen Tor und der gefährlichen Zone fern, sodass man mit einer Führung in die erste Pause ging.
Das zweite Drittel begann ebenfalls recht ausgeglichen. Bis zur Mitte der Partie blieb es bei der knappen Führung der Tornados. Doch dann traf Dresden durch Rausendorf doppelt und drehte die Partie (30. Min, 34. Min). Damit kippte das Momentum auf die Seite der Hausherren. Niesky hatte den Faden verloren.
Im Schlussabschnitt dachten viele es wird eine enge Kiste und die Tornados kämpfen bis zum Schluss. Doch dem war bei weitem nicht so. Dresden nutzte jede sich bietende Gelegenheit zu einfachen Toren. Die Tornados brachen auseinander und leisteten sich katastrophale Fehler. Das war ein Armutszeugnis und die Krönung einer desolaten Saison. Am Ende verließ man mit gesenktem Haupt und einem 7:1 (0:1; 2:0; 5:0) die Halle.